Ultraschallprüfmolch


überwacht Reaktoren zur Aluminiumoxidherstellung


Die Aluminium Oxid Stade GmbH stellt am Standort Stade ein weltweit gefragtes Aluminiumoxid von hoher Reinheit her. Die Produktionskapazität liegt bei ca. 1.050.000 Tonnen jährlich. Die modernen Produktionsanlagen und die ständige Optimierung der Herstellungsverfahren erfordern modernste Technik und qualifizierte Mitarbeiter.

Die Aluminium Oxid Stade GmbH verbessert, auch mit Unterstützung ihrer Partner, laufend ihre Produkte und Prozesse. So auch bei der gemeinsamen Entwicklung eines Ultraschallprüfmolches mit INSPECTOR SYSTEMS.

Ultraschallprüfmolch überwacht Reaktoren zur AluminiumoxidherstellungDieser Ultraschallprüfmolch zur Prüfung von Rohrreaktoren mit einer jeweiligen Prüflänge von bis zu 200 m ermöglicht es, Reduzierungen der Wandstärken nach Ihrer Lage und Stärke auf der Innen- oder Außenseite der Rohrwandung zu unterscheiden.

Er besteht hauptsächlich aus einem Treibkörper zum Durchdrücken des Prüfmolches mit Wasserdruck, einem Prüfelement mit acht Ultraschallsensoren und automatischer Lageregelung, einem Elektronikgehäuse und einem 250 m langem Spezialkabel zum Verbinden des Ultraschallprüfmolches mit der Auswerteeinheit. Der Prüfmolch ist so ausgeführt, dass er sowohl gerade Rohrleitungsabschnitte DN 150 und DN 200 als auch Etagenbögen am Rohrleitungsanfang bzw. -ende überwinden kann.

Ultraschallprüfmolch überwacht Reaktoren zur AluminiumoxidherstellungDie Hauptanforderung an den Ultraschallprüfmolch ist die Bestimmung der Wandstärke an den am meisten beanspruchten Stellen im unteren Bereich der jeweiligen Rohrreaktoren.

Hierfür wurde eine spezielle, lagegeregelte Ultraschalleinheit aus insgesamt acht Prüfköpfen entwickelt. Die acht Prüfköpfe wurden mit einem 4 x 1 mm Linienfokus ausgestattet und so angeordnet, dass eine lückenlose Datenerfassung von +/- 16 mm im unteren Rohrleitungsbereich garantiert werden kann.

Der Abstand der Messpunkte in Fahrtrichtung beträgt 1 mm. Die Genauigkeit der jeweiligen gemessenen Wandstärkenwerte beträgt +/- 0,2 mm bei einem Wanddickenbereich von ca. 2 bis 12 mm. Die Druckbeständigkeit des Ultraschallprüfmolches und der Prüfköpfe liegt bei 10 bar. Die ist notwendig, weil der Druck der zum Durchdrücken des Molches benötigten Wasserpumpe diese Werte erreichen kann.

Weiterhin ist der Ultraschallprüfmolch komplett aus Edelstahl gefertigt, damit eventuelle Laugenrückstände in den einzelnen Rohrreaktoren keine Schäden am Prüfmolch verursachen können.

Die Ultraschalldaten von den einzelnen Prüfköpfen werden direkt im Elektronikmodul des Prüfmolches mit Hilfe von zwei 4-fach Verstärkern aufbereitet. Danach können sie über ein 250 m Spezialkabel zur Auswerteeinheit übertragen werden. Das Kabel selbst besteht aus acht Koaxialkabeln zur Signalübertragung der Prüfköpfe und verschiedenen Kupferadern zur Datenkommunikation bzw. Spannungsübertragung. Es ist extrem reißfest und speziell für den Anwendungsfall konzipiert.

Die Steuer- /Auswerteeinheit regelt die Funktionen des Prüfmolches und stellt die einzelnen Wanddickenmesswerte grafisch dar. Als Ultraschallauswerteeinheit wird hierfür ein Omniscan von Olympus eingesetzt. Zur übergeordneten visuellen Darstellung wird die Auswertesoftware TomoViev verwendet, die ein farbiges C-Bild aller aufgenommenen Wanddickenmesswerte auf einem Laptop darstellt.

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