Inspektionsroboter nimmt Kaverneleitungen unter "die Lupe"


Rauhe Einsatzbedingungen bei Prüfungslängen von bis zu 500 m


Seit etwa Mitte der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts werden Salzkavernen in Deutschland sowohl in horizontal gelagerten dicken Salzschichten als auch in Salzstöcken mit bis zu 2.000 Meter tiefen Bohrungen ausgesolt.

INSPECTOR 4000Durchschnittliche Kavernen sind schnell einmal bis zu 300 Meter hoch und besitzen einen Durchmesser von ca. 60 Metern. Das entspricht einem Volumen von 500.000 bis 800 000 Kubikmetern. Sie dienen als Zwischenlagerstätten für Erdöl, Erdölprodukte und Erdgas um Spitzenlasten abzufangen oder um in Krisenzeiten Versorgungsengpässe zu puffern.

Die Untertage-Speicher Gesellschaft mbH der Wintershall Holding AG unterhält in Blexen an der Nordsee acht Kavernen zur Lagerung von Rohöl und Benzin. Diese sind mit zwei bis zu 500 Meter langen Leitungen mit zentralen Manifold verbunden. Eine Leitung führt das Produkt, eine zweite die Sole.

Die Soleleitungen sind auf der Innenseite mit einem Epoxidharz überzogen und besitzen einen Durchmesser von 250 mm. Im Juli wurden sie gemeinsam mit Applus RTD visuell von innen auf schadhafte Stellen sowie Beschädigungen der Beschichtung hin inspiziert. Und das auf einer Gesamtlänge von ca. 4,5 km.

Ein Fall für INSPECTOR 4000

Zum Einsatz kam der Video- und Laserinspektionsroboter Typ INSPECTOR 4000, der den Herausforderungen durch Leitungslänge (bis zu 500 Meter), zahlreichen Bögen und Höhenunterscheiden gewachsen war.

Eigens dafür wurde mit dem schweizer Unternehmen Brugg ein Kabel entwickelt. Speziell zugeschnitten auf den Inspektionsroboter trotzte es zudem den rauen Umgebungsbedingungen.

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